Kochrezepte zur EM

Kochen und Kicken: Rezept aus Rumänien

Text: Lena Grossmüller / Bilder: Lena Grossmüller, istockphoto

Weiter geht es mit unserer kulinarischen Europareise zu den jeweiligen Gegnerländern der Nationalmannschaft: Rumänien. Lassen Sie sich inspirieren und lernen Sie einen rumänischen Snack kennen, den man perfekt vor dem Fernseher essen kann. MyCard wünscht: Poftă bună (en Guete)!

Mögen Sie Zwiebeln? Dann liegen Sie mit der rumänischen Küche genau richtig. Laut Alexander Herlea, Spieler der U16-Mannschaft des FC Zürich und gebürtiger Rumäne, ist das geschmacksintensive, knollenförmige Gemüse ein wesentlicher Bestandteil in vielen Menüs seiner Heimat. Auch Sonnenblumenkerne, die sogenannten «Seminte», sind typisch für Rumänien. Man isst sie geröstet und gesalzen als Snack zwischendurch – auch perfekt für Fussballabende mit Freunden auf der heimischen Couch. Ebenfalls ein guter Snack, allerdings etwas aufwendiger in der Zubereitung: «Sermale», gefüllte Kohlblätter mit Reis und Fleisch. Ein beliebtes Gericht aus Rumänien und eine von Alexanders Leibspeisen. Hier sein Rezept zum Nachmachen:

Sermale: Kohlblätter, gefüllt mit Reis (Vegi) und Fleisch

Für 4 Personen
Zubereitungszeit: 2 Std.


1 Stück Frischer Weisskohl
500 g Hackfleisch, gemischt
300 g Bauchspeck oder geräucherter Kassler
200 g Saure Sahne
1 grosse Zwiebel
2 Knoblauchzehen
4 EL Reis
1 Ei
1 TL Salz
1 EL Senf
1 TL Pfeffer aus der Mühle
1 TL Paprika edelsüss
3 EL Tomatenmark
1 TL Thymian
2 Lorbeerblätter
150 ml Balsamico Bianco
1 TL Salz

Vorbereitung
Zunächst 150 ml Balsamico-Essig und Salz in einen grossen Topf zum Kochen bringen. Dann den Kohl auf niedriger Flamme etwa 50 Minuten kochen. Abkühlen lassen und Strunk entfernen. Danach vorsichtig 12–16 Stück der grossen Blätter ablösen und den harten Teil der Blattes wegschneiden, ohne das Blatt zu beschädigen. Den Rest klein schneiden.

Die Füllung
Die Zwiebel und den Knoblauch klein hacken. In einer Schüssel das Hackfleisch, die Zwiebel, den Knoblauch, den ungekochten Reis, das Ei, den Senf, Paprikagewürz, Salz und Pfeffer zu einer gleichmässigen Masse vermischen.

Das Krautbett
Bauchspeck oder Kassler in kleine Würfel schneiden. Den Boden eines grossen Topfes mit einer Schicht des geschnittenen Krauts bedecken. Darauf den Thymian, die Lorbeerblätter und den Bauchspeck/Kassler verteilen.

Das Füllen
Je nach Grösse der vorbereiteten Blätter können nun zwei bis drei kleine Sarmale (ähnlich wie Frühlingsrollen) geformt werden. Je 1 Esslöffel von der Masse auf ein Blatt geben. Erst das Blatt rollen, dann an den Enden einfalten. Nicht zu fest einrollen, da der Reis beim Kochen noch etwas Platz braucht.

Zubereitung
Auf dem Krautbett nun die kleinen Sarmale verteilen, sodass sie eng aneinander liegen. Darauf nun nochmal eine Lage von dem geschnittenen Kraut. Falls noch Sarmale übrig sind, diese darauf verteilen und wiederrum geschnittenes Kraut darüberlegen. Zum Schluss das Tomatenmark darauf verteilen und alles mit Wasser bedecken. Das Ganze nun für etwa 1½ Stunden bei geringer Hitzezufuhr köcheln lassen. Bei Bedarf nochmals etwas Wasser zugeben.

Die Sauce
Nach dem Kochen einen Teil des Wassers auffangen und die süsse Sahne einrühren. Nun die gekochten Sarmale darin eintunken und geniessen!

Vegetarier kochen dieses Gericht nur mit Reis.
 

Tipp zum Ausgang des Spiels Schweiz – Rumänien

Ludovic Magnin, ehemaliger Spieler der Schweizer Nationalmannschaft, U18-Trainer des FC Zürich:
Schweiz 3:1 Rumänien
 

Alexander Herlea, U16-Spieler des FC Zürich:
Schweiz 0:1 Rumänien
 

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