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7 tolle Tipps für Ausflüge abseits der Trampelpfade

Bild: Getty Images / 07.07.2021

Städtetrip oder Outdoorabenteuer, die Schweiz hat einiges zu bieten, und das fast unmittelbar vor der Haustüre. In diesem Beitrag finden Sie sieben weniger bekannte Ausflugsziele, die Sie unbedingt entdecken sollten.

1.            Zum Schellen-Ursli und noch etwas weiter
St. Moritz kennt jeder, die bezaubernden Dörfer des Unterengadins geraten da oft etwas in Vergessenheit. Unweit des Schellen-Ursli-Dorfs Guarda liegt Tarasp mit dem gleichnamigen Schloss, das als eine der imposantesten Burgen im Kanton Graubünden gilt. Schloss Tarasp thront markant auf einem Felsen und ist weitherum sichtbar. Eine Besichtigung mit Führung lohnt sich sehr. Das Dorf hat aber noch mehr zu bieten. Am Taraspsee vorbei sollten Sie den kurzen Spaziergang zum etwas höher gelegenen Lai Nair nicht scheuen. Der See befindet sich mitten in einem Hochmoor und bietet eine Grillstelle, die zum Verweilen einlädt. Dank seiner dunklen Farbe und der geringen Tiefe ist im Sommer durchaus auch ein erfrischender Sprung ins kühle, aber nicht kalte Nass möglich. Wer die Zeit hat und nicht zum Auto nach Tarasp zurückmuss, der sollte dann unbedingt durch die eindrücklich zerklüftete Clemgia-Schlucht nach Scuol wandern.
 
2.            Komplikationen im Jura-Hochtal
Der Jura ist viel mehr als nur ein Kanton. Der Schweizer Jura erstreckt sich von Genf bis weit nach Solothurn und zeigt sich einmal wild und schroff, ein paar Kilometer weiter aber lädt ein idyllisches Dorf zum Verweilen ein. Und die schmucken Städtchen bieten mehr, als man denken könnte. Zum Beispiel Porrentruy, aber auch La-Chaux-de-Fonds – sehr unterschiedlich im Charakter, aber beide einen Abstecher wert.
 
Wenn Sie den Jura so richtig erleben wollen, gehen Sie am besten ins Vallée de Joux. Das Tal gilt als Wiege der Uhrmacherkunst; hier werden seit Jahrhunderten Uhren und Messinstrumente gefertigt. Nach einem gemütlichen Spaziergang am See erfahren Sie viel Wissenswertes bei einem Besuch des Uhrenmuseums Espace horloger von Le Sentier. Geniale Uhrwerke mit faszinierenden mechanischen Zusatzfunktionen, sogenannten Komplikationen, sind eine Spezialität der Region; und das Museum vermittelt die Geschichte der Uhrmacherkunst mit viel Liebe fürs Detail und anhand originaler Exponate. Aber auch einige Uhren mit Komplikationen aus der aktuellen Produktion der wichtigsten Manufakturen des Tals können Sie hier entdecken.
 
3.            Schlossgarten am grössten See der Schweiz
Am Lac Léman kommt definitiv Meerfeeling auf, denn die Grösse des Sees lässt einen weit in die Ferne blicken. Genf und Lausanne, aber auch Vevey und Montreux bieten eigentlich alles, was eine Reise in die Romandie ausmacht. Doch da ist noch der prachtvolle Schlossgarten des Château de Vullierens etwas oberhalb von Morges. Er gehört mit Sicherheit zu den spektakulärsten Pärken der Schweiz. Unter den neun Themengärten finden auch Sie einen botanischen Ort nach Ihrem Geschmack: ob im geheimen Garten, im Garten der Dorianne, in der Reitallee oder im verwunschenen Wald. Highlight des mehr als 30 Hektaren grossen Schlossgartens sind aber die riesigen Felder, auf denen Iris in allen erdenklichen Farben blühen und dem Park den Übernamen «Jardin des Iris» verleihen. Ein einzigartiges Erlebnis inmitten von Blumengärten, Skulpturen und einem Weingut.

Château de Vullierens - Bild/Photo/Foto: Régis Colombo

4.            Nach Süden geht immer
Die Sonnenstube der Schweiz besticht durch ein fast mediterranes Klima mit frühem Frühling und langem Herbst. Und durch den Gotthard-Basistunnel ist das Tessin ruckzuck erreichbar. Etwas länger, dafür umso imposanter ist der Weg gen Süden die Tremola hinunter. Die pittoreske Serpentinenstrasse gilt als längstes Baudenkmal der Schweiz und überwindet im spektakulärsten Abschnitt innerhalb von 4 Kilometern 24 Haarnadelkurven und 300 Höhenmeter. Egal ob rauf auf den Gotthard oder runter nach Airolo, die kopfsteingepflasterte Tremola wird Ihnen den Atem rauben.
 
5.            Wenig bekannte Wein-Superlative
Von den hochalpinen Alpengipfeln bis hinunter zu den sonnendurchfluteten Aprikosenhainen lässt der drittgrösste Kanton keine Wünsche offen. Wenn Sie Wein mögen, sollten Sie den höchsten zusammenhängenden Weinberg Europas besuchen. Wandern, Wein und wunderbare Natur lassen sich unterhalb von Visperterminen auf fast 500 Höhenmetern auf wundervolle Art verbinden.
 
6.            Kristallklarer See unter den Weinbergen
Wenn es im Wallis einmal zu heiss für eine Outdooraktivität sein sollte, ist der Lac Souterrain das ideale Ziel. Der unterirdische See von Saint-Léonard ist der grösste seiner Art in Europa, der per Schiff befahren wird. Er liegt 30 bis 70 Meter unter den Weinbergen und ist gut 300 Meter lang. Während einer 30-minütigen Tour erfahren Sie viel Wissenswertes über dieses Naturdenkmal. Die Höhlenatmosphäre und das kristallklare Wasser werden Sie verzaubern und machen einen Besuch des Lac Souterrain zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Bild/Photo/Foto: www.lac-souterrain.com

7.            Ein Sprung ins Seeli mitten in der Schweiz
Am Vierwaldstädtersee lässt sich manch eindrückliches Denkmal bestaunen – leider sind diese Orte aber meist etwas gar gut besucht. Ob dem Rütli gibt es eine idyllische Alternative, die Sie ab Brunnen per Schiff und Standseilbahn unkonventionell, aber trotzdem recht einfach erreichen.
 
Am Seeli auf dem gleichnamigen Berg können Sie die Seele schön baumeln lassen. Denn der türkisblaue See liegt zwar nur knapp 750 m ü.M., ist jedoch eingebettet in eine eindrückliche Berglandschaft; und das kristallklare Wasser sorgt für Abkühlung. Hier finden Sie eine Badi, die Ihnen jeden heissen Sommertag versüsst. Und wenn Sie wollen, lädt der nahe Naturcampingplatz zu einer wildromantischen Übernachtung ein – im Zelt mitten in der Natur ...

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