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Studie: Wichtigste Erkenntnisse über den digitalen Kassenzettel

Bild: iStock / 25.03.2020

Die Digitalisierung schreitet weiter voran. Der digitale Kassenzettel soll die klassische Papierquittung ersetzen. Wie können Konsumenten davon profitieren? Lesen Sie die wichtigsten Ergebnisse der neusten Studie.

Heute nutzen in der Schweiz bereits 90% ein Smartphone. Mobiles Banking, mobiles Einkaufen, mobiles Zahlen – immer mehr Kunden nutzen digitale Technologien, bei denen die Belege nicht mehr auf Papier gedruckt werden müssen. Einige Unternehmen haben auf diesen Trend bereits reagiert. So können Konsumenten beim Detailhändler Coop selber entscheiden, ob sie einen Kassenzettel wollen und ob sie diesen gedruckt oder elektronisch haben wollen. Auch Apple stellt ihren Kunden die Quittung schon lange via Mail zu. Wie sieht die Zukunft des digitalen Kassenzettels aus?
 
Diese Frage haben sich das Auto-ID Labs der ETH Zürich und die Universität St. Gallen gestellt und sie haben mit Unterstützung von e.foresight, Swiss Fintech Innovations und der Viseca Card Services SA eine Studie durchgeführt. Dabei wurden rund 250 Schweizerinnen und Schweizer sowie Dutzende Branchenexperten befragt.
 
98% der Befragten können sich vorstellen, digitale Quittungen zukünftig zu nutzen.
 
Ein Drittel der 239 Befragten geben an, dass sie als Kunde bereits heute den digitalen Kassenzettel regelmässig nutzen. Sogar 98% können sich vorstellen, digitale Quittungen zukünftig zu nutzen. Zu den wichtigsten Anreizen zählen Umweltaspekte sowie die Möglichkeit, jederzeit auf einen digitalen Garantieschein zugreifen zu können. Weiter können Konsumenten von einer höheren Transparenz profitieren und persönliche Ausgaben besser nachverfolgen.
 
Zu den wichtigsten Anreizen zählen Umweltaspekte sowie die Möglichkeit, jederzeit auf einen digitalen Garantieschein zugreifen zu können.
 
Wenn es um die Handhabung digitaler Quittungen geht, sind für die Konsumenten immer noch die Banken (59%) am vertrauenswürdigsten, gefolgt von Payment-App-Providern (46%) und Kreditkartenfirmen (43%).

Wann wird er denn zur Norm, der digitale Kassenzettel? Gemäss den befragten Experten müssen noch einige technische Hürden überwunden werden. Wie beispielsweise die Anpassung der Kassensysteme. Bis die Quittungen zu 10% digital ausgestellt werden können, werden gemäss den Experten weniger als zwei Jahre vergehen. Diese Erwartung orientiert sich auch am E-Commerce, wo bereits heute etwa ein so grosser Anteil der Quittungen nur noch digital ausgestellt wird. Fördernd dürften auch die Klima- und Umweltdebatten sein, die dazu beitragen, den Papierverbrauch auch für Quittungen zu reduzieren.
 
Weitere Studie zum digitalen Kassenzettel
Im einem weiterführenden Forschungsprojekt wird Viseca in Zusammenarbeit mit dem Auto-ID Labs der ETH Zürich eine Feldstudie durchführen. Diese geht der Frage nach, wie der digitale Kassenzettel den Alltag der Viseca Kunden vereinfachen kann. Und wie sich ein solches System mithilfe der neuesten Datenschutztechnologien implementieren lässt.

Interessierte können sich unter walter@viseca.ch mit dem Betreff «Kassenzettel» in eine Warteliste eintragen und so an dieser Feldstudie teilnehmen.

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