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Fair Fashion: Tipps für Ihre Garderobe

Text: Natalie Sniatala / Foto: Unsplash (Eduard Militaru) / 09.01.2019

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was Fair Fashion eigentlich bedeutet? Wir stellen Ihnen die wichtigsten Grundsätze vor und geben einfache Tipps für eine ethische und ökologische Garderobe.

Fair Fashion, Ethical Fashion, Slow Fashion – verschiedene Begriffe, die alle für dasselbe stehen: eine ethisch und ökologisch korrekte industrielle Kleidungsfertigung.
 
Die Grundsätze fairer Mode
Kleidung ist dann fair, wenn sie aus umweltfreundlichen Materialien produziert und verarbeitet wurde. Meist werden dafür Naturtextilien wie Wolle, Bio-Baumwolle oder Leinen verwendet. Die Herstellung ist umweltschonend und die Transportwege sind aufs Minimum reduziert. Ausserdem werden ethische Kriterien eingehalten: faire Bezahlung, sichere Arbeitsbedingungen für die Produktionsmitarbeiter und Bekämpfung von Kinderarbeit. Es wird auch darauf geachtet, dass die Angestellten geeignete Arbeitskleidung erhalten sowie keinen Giftstoffen ausgesetzt werden, die ihrer Gesundheit schaden könnten. 
 
Labels als Orientierung
Mittlerweile gibt es einige Textil-Gütesiegel, die sich etabliert haben und Ihnen beim Einkaufen als Orientierung dienen können. Es gibt aber auch viele kleinere Modelabels, die nicht mit Gütesiegeln ausgezeichnet sind und trotzdem nachhaltig und ethisch produzieren. Informieren Sie sich deshalb am besten jeweils direkt auf der Webseite der Hersteller.

Quelle: Labelinfo.ch, 2018

Tipps für mehr Nachhaltigkeit in Ihrer Garderobe

1.

Qualität – Je höher die Qualität der Textilien, umso länger können sie getragen werden. Eine grössere Investition lohnt sich insbesondere bei Basic-Kleidung, die Ihnen auch nach Jahren nicht verleiden wird. 

2.

Überlegter einkaufen – Vermeiden Sie Impulskäufe. Überlegen Sie sich, wie Sie das Kleidungsstück kombinieren können und ob es Ihnen wirklich gefällt. Lassen Sie sich Zeit beim Anprobieren und lernen Sie, wählerisch zu sein.

3.

Behutsamer Umgang – Befolgen Sie die Waschanleitung und waschen Sie nur, wenn es wirklich nötig ist. Auf diese Weise werden Textilien und Umwelt geschont. Kleidung aus Merinowolle muss nur selten gewaschen werden, da die Naturfaser eine geruchshemmende Wirkung hat. Hier reicht also oft nur ein Auslüften.

4.

Used-Look – Die Jeans sehen zwar stylisch aus, ihre Produktion stellt allerdings ein Gesundheitsrisiko für die Fabrikmitarbeiter dar. Um den Used-Look hinzukriegen, kommt viel Chemie und Quarzstaub zum Einsatz.

5.

Upcycling und Secondhandware – Lassen Sie wenn möglich kaputte Kleidung reparieren, statt sie in die Altkleidersammlung zu geben. Zudem können Sie in Secondhand- und Vintage-Shops richtige Schnäppchen machen.

6.

Etikette – Bei Funktions- und Sportbekleidung machen synthetische Stoffe wie Polyester oder Polyamid Sinn, da sie schnell trocknen und Sie vor unangenehmen Gerüchen schützen. Bei einem Winterpullover aber sollten Sie eher auf Naturfasern setzen. Wolle schenkt Wärme und lässt Ihre Haut gleichzeitig atmen. Verzichten Sie auf Kleidung mit Hinweisen wie «bügelfrei», «knitterfrei» oder «vor dem Tragen waschen». Oft enthalten diese Textilien Chemikalien, die schlecht für Sie und die Umwelt sind.

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Hier können Sie faire Mode einkaufen

Mehr Informationen zu Fair Fashion finden Sie unter www.utopia.ch und unter www.stylebock.de.

Kategorie:

einkaufen, mode, natur, story

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