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Die nachhaltige Alternative: Kreditkarten aus Holz

07.04.2021

Unter dem Namen TouchWood haben Viseca, die Zürcher Kantonalbank und Swiss Wood Solutions die schweizweit erste Zahlkarte aus Holz entwickelt. Das Holz stammt zu 100 Prozent aus Schweizer Produktion und bietet eine nachhaltige Alternative zu den heute verwendeten Plastikkarten aus PVC. Prototypen der Karte funktionieren bereits und gehen demnächst in die Pilotphase. Hier erfahren Sie mehr über dieses spannende Projekt.

Jedes Jahr werden schweizweit Hunderttausende Kreditkarten neu ausgestellt oder ersetzt. Mit Ausnahme einiger exquisiter Karten aus echtem Gold, Platin oder anderen Edelmetallen sind sie bis heute aus PVC. So wird jährlich eine beachtliche Menge Plastik verbraucht, welches dann in der Umwelt wiederzufinden ist. Das war der Grund für Viseca und die Zürcher Kantonalbank, nach einer innovativen Lösung zu suchen: In Zusammenarbeit mit der Swiss Wood Solutions AG, einem Spin-off der EMPA und der ETH Zürich, ist so innert weniger Monate eine Zahlkarte aus Schweizer Holz entwickelt worden.
In einem speziellen Verfahren werden zunächst mal hochverdichtete Holzfurniere hergestellt und dann mit einer zweiten Schicht Holz verleimt. Das gibt der Holzkarte eine ähnliche Festigkeit und Elastizität, wie Sie es von einer Plastikkarte gewohnt sind. Im Anschluss werden eine Kupferantenne und ein Chip verbaut und Kartennummer, Name und Ablaufdatum per Laser eingraviert. 96 Prozent der Karte bestehen aus Holz oder biologisch abbaubaren Materialien. Bei Chip und Antenne werden wiederverwertbare Metalle verwendet. Ziel dieser Innovation ist es, eines Tages allen interessierten Kunden eine nachhaltige Zahlkarte «made in Switzerland» anbieten zu können.
 
Bald eine nachhaltige Alternative?
Durch das Verwenden von Holz statt PVC lässt sich der CO2-Ausstoss der Zahlkarte bei der Produktion reduzieren und bei der Entsorgung fast neutralisieren. Zwar haben erste Berechnungen von myclimate ergeben, dass die CO2-Emissionen bei der Produktion von Holz- und PVC-Karten auf vergleichbarem Niveau sind. Allerdings basieren diese Zahlen bei der Holzkarte auf der Fertigung einer kleinen Serie für die Pilotphase. Werden die Holzkarten erst einmal in grosser Stückzahl produziert, verbessert sich die CO2-Bilanz signifikant. Dann ist die Karte auch um ein vielfaches nachhaltiger als eine Plastikkarte.
 
Ob die TouchWood-Zahlkarte den Durchbruch schaffen wird, liegt nicht zuletzt an der Akzeptanz der Karteninhaber selbst. Würden Sie eine Karte aus Holz einsetzen? Nehmen Sie an unserer Umfrage teil und melden Sie sich als Viseca Kunde gleich auch für die Ende dieses Jahres startende Pilotphase an. Es hat noch einige wenige Plätze frei. Gehören Sie zu den ersten Holzkarteninhabern!

Würden Sie eine Kreditkarte aus Holz benutzen?

* Disclaimer: Für die Pilotphase können sich bestehende Viseca Hauptkarteninhaber anmelden. Die Teilnahme ist nur mit einer Kreditkarte möglich. Andere Zahlkarten (z.B. Debitkarten) können zurzeit nicht berücksichtigt werden. Die definitiven Teilnehmer der Pilotphase werden von Viseca ausgewählt und benachrichtigt.

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