Story

Frischer Wind für Ihr Zuhause: Wohntrends mit IKEA

Text: Lena Grossmüller, Fotos: Ornella Cacace, Video: Stephan Huwyler

Der Winter ist bald vorbei und der Frühling steht bereits in den Startlöchern – Zeit für frischen Wind in Ihrem Zuhause! Interiordesignerin Nicole Wederich von IKEA erklärt, wie Sie Räume einfach umgestalten können, und verrät Ihnen, was 2018 angesagt ist.

Wie kann ich einfach und preiswert einen neuen Look in mein Zuhause bringen?
Ganz einfach: einige Kissenhüllen austauschen, schwere Vorhänge, die im Winter isolieren, durch leichte Gardinen ersetzen. Das Gleiche gilt für Teppiche. So können Sie mit relativ einfachen Mitteln einem Trend folgen und sich der Jahreszeit anpassen. Auch mit Bildern oder kleineren Dekoartikeln wie Vasen lassen sich schnell Veränderungen umsetzen.
 
Was sind die Wohntrends 2018?
Ein grosser Trend bleibt weiterhin, die Natur in die Wohnung zu holen. Wir leben in einer hektischen Welt, weshalb das Zuhause zu einer Oase wird. So finden grosse Pflanzen erneut ihren Weg in unsere Wohnzimmer und botanische Muster und Prints prägen immer mehr die Textilien der Wohnaccessoires. Nach dem Trend zum Minimalismus werden die Farben nun wieder kräftiger und dunkler, Materialien wie Samt und dunklere Hölzer feiern ein Comeback.  
 
Welche Farben spielen in diesem Jahr eine wichtige Rolle?
Es dominieren vor allem satte, starke Farben, dunkle Blau- und Grüntöne. Aber auch erdige Rottöne werden im Frühjahr und im Sommer neben pudrigen Pastelltönen immer wieder für Akzente sorgen.
 
Welches Produkt ist eine echte Innovation?
Smart Lighting ist eine Innovation, also intelligente und digital steuerbare Beleuchtungssysteme. Die Idee ist nicht ganz neu, aber bislang war die Technologie ziemlich teuer. IKEA hat nun eine eigene Linie namens TRÅDFRI lanciert, die das System für die breite Masse erschwinglich macht. Einfach die App herunterladen und schon können Sie Ihre Beleuchtung digital und individuell steuern.

Wie weiss ich, ob ein Trend in mein Zuhause passt?
IKEA hat dafür eine sehr praktische App entwickelt: IKEA Place. Damit können Sie Möbel virtuell in Ihr Zimmer stellen und bekommen ein gutes Gefühl dafür, wie etwas wirkt. Bei Küchen gibt es bei uns schon länger die Möglichkeit, sich mithilfe von Virtual-Reality-Brillen in der Wunschküche zu bewegen. Und falls ein Trend doch mal nicht passt: IKEA hat eine 365-Tage-Rückgabegarantie. 
 
Wie entstehen eigentlich Wohntrends?
Trends entspringen immer aus gesellschaftlichen Bedürfnissen, nicht nur bei Möbeln, auch bei Mode, Architektur oder Ernährung. Wie haben sich unsere Bedürfnisse verändert? Wie möchten wir morgen leben? Um die Wohnsituation unserer Käufer besser zu verstehen, führen wir bei IKEA auch grössere Studien durch, die sogenannten Home Visits. Dafür besuchen unsere Mitarbeitenden jährlich Haushalte auf der ganzen Welt und befragen die Bewohner nach ihrer Wohnsituation – von San Francisco über Shanghai bis Zürich. So lernen wir den Markt besser kennen und können massgeschneiderte Lösungen für  ländertypische Herausforderungen anbieten.
 
Was können Sie uns über die Einrichtung der Schweizer verraten?
Schweizer Käufer haben ein sehr hohes Qualitätsbewusstsein. Hier ist weniger der Preis entscheidend, sondern vielmehr hochwertige Materialien, eine saubere Verarbeitung und innovatives Design. Was IKEA-Produkte angeht, beobachten wir einen interessanten Unterschied innerhalb der Schweiz: Deutschschweizer kaufen eher zwei einzelne Duvets, im Tessin oder in der Romandie bevorzugt man ein gemeinsames Duvet.

«Habt Mut, eure Einrichtung auch mal zu wechseln!»

In vielen Wohnungen trifft man auf IKEA-Produkte. Wie schaffe ich etwas mehr Individualität?
Der Schlüssel liegt in der Kombination. Die meisten Haushalte bestehen ja nicht ausschliesslich aus IKEA-Produkten, es gibt Erbstücke, Souvenirs, Möbel von anderen Anbietern. IKEA hat ein Sortiment mit verschiedenen Stilrichtungen: traditionell, skandinavisch oder modern. Die meisten Produkte lassen sich daher in die bestehende Einrichtung integrieren. Ausserdem eignen sich viele Produkte auch gut zum Individualisieren: Sie bestehen aus rohen Materialien wie unbehandeltem Holz, das sich beispielsweise wunderbar anstreichen lässt.
 
Mit Kindern kann stilvolles Einrichten eine Herausforderung sein. Haben Sie hier gute Tipps?
Weiche Teppiche bieten weiche Spielflächen und mit einem für Spielzeug reservierten Stauraum im Wohnzimmer lässt sich schnell wieder Ordnung schaffen. Auch helle Sofabezüge sind kein No-Go, diese können Sie nämlich bei höheren Temperaturen waschen oder notfalls sogar bleichen. Zudem sind Möbel mit abgerundeten Ecken super, weil sich die Kleinen daran nicht verletzen können.

Gibt es Regeln, wie sich gängige Fehler bei der Inneneinrichtung umgehen lassen?
Es klingt simpel, geht aber in der Praxis doch oft vergessen: das Zimmer vorher ausmessen! Es kommt oft vor, dass ein Möbelstück zu gross oder zu klein für einen Raum ist. Hier kann die App IKEA Place helfen. Häufig wird auch die Beleuchtung unterschätzt – dabei ist sie fundamental. Das Licht ist verantwortlich für die Stimmung und die Funktionalität eines Raumes, ob er gemütlich wirkt oder nicht. Ich empfehle immer mehrere Lichtpunkte anstatt nur einer einzigen Lichtquelle, um den verschiedenen Aktivitäten und Bedürfnissen gerecht zu werden.
 
Was sind gute Inspirationsplattformen für Interiordesign?
Meine wichtigste Inspirationsquelle ist Pinterest. Dort findet man unzählige Inspirationen zu Möbeln, Einrichtungen und Trends. Es gibt auch viele Blogs und Websites, die interessant sind, wie zum Beispiel www.riazzoli.se/blog/, www.cocolapinedesign.com oder unser hauseigener Blog – www.lifeathome.ch. Super zur Inspiration sind auch Wohnzeitschriften, von denen wir in den Abteilungen Interiordesign und Visual Merchandising viele abonniert haben. Für ein breiteres Publikum kann ich unter anderem ELLE Decoration und Living at home empfehlen.
 
Stichwort Digitalisierung: Wird es weiterhin stationäre IKEA Stores geben?
Das ist eine spannende Frage, die nicht nur IKEA beschäftigt. Der gesamte Handel ist in einer Experimentierphase. Es wird sicher weiter die grossen blauen Boxen geben, in denen Kundinnen und Kunden Möbel physisch anfassen und ausprobieren können. Aber das Online-Sortiment gewinnt immer mehr an Bedeutung. Ein Konzept, das wir gerade testen, sind die City Stores. Bislang waren IKEA Stores eher ausserhalb des Stadtzentrums angesiedelt, doch wir möchten sie näher zu den Leuten bringen. Hier kann man sich inspirieren lassen, Trends anschauen und die Produkte gleich online bestellen.
 
Was ist das meistverkaufte Produkt von IKEA?
Wahrscheinlich die blaue Einkaufstasche FRAKTA. Bei jedem IKEA-Besuch nehmen die Kundinnen und Kunden gerne eine davon mit. Sehr erfolgreich in der Schweiz sind ausserdem das Schranksystem PAX, der Sessel PÖANG, die Serie HEMNES oder das Regal BILLY. Und zu guter Letzt unser Essenssortiment, wo insbesondere die Fleischbällchen KÖTTBULLAR und unsere Hotdogs sehr beliebt sind.

Nicole Wederich
Nicole Wederich ist Interiordesign-Spezialistin im Bereich Marketing und für die Konzeption und Umsetzung von Einrichtungen für Werbekampagnen in der Schweiz zuständig. Zuvor hatte sie 15 Jahre lang für IKEA Italien gearbeitet, wo sie als Interiordesignerin für die Planung neuer Stores zuständig war.

Über IKEA Schweiz
1973 eröffnete IKEA in Spreitenbach das erste Einrichtungshaus ausserhalb Skandinaviens. Heute betreibt IKEA neun Einrichtungshäuser an unterschiedlichen Standorten in der Schweiz mit rund 3 000 Mitarbeitenden. IKEA ist seit 2017 auch ein surprize Partner. Sie können Ihre surprize Punkte im Prämienshop gegen attraktive Geschenkkarten von IKEA eintauschen. Schauen Sie vorbei unter www.surprize.ch.

Kategorie:

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