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Die Reisetrends 2018

Text: Lena Grossmüller / Fotos: iStockphoto: Aleksandar Nakic

Haben Sie Ferien auf den Malediven oder in Spanien geplant? Glückwunsch! Die Länder sind Top-Reiseziele für 2018, weiss Reiseexperte Marcel Schlatter von DER Touristik Suisse. Im Beitrag verrät er Ihnen, welche weiteren Destinationen 2018 ebenfalls angesagt sind.

Freuen Sie sich schon auf Ihre nächsten Ferien? Dank der attraktiven Flugpreise und der wachsenden globalen Vernetzung ist Reisen so einfach und beliebt wie nie zuvor. Marcel Schlatter, Head of Communication bei DER Touristik Suisse, gibt Einblicke in die aktuellen Reisetrends der Schweizer.

Was sind die beliebtesten Reiseziele der Schweizer für 2017/2018?
Für die kommende Wintersaison zieht es Herrn und Frau Schweizer vor allem in die Sonne: Spitzenreiter sind die Malediven. Danach kommen die Kanarischen Inseln – allen voran Gran Canaria; und Platz drei belegt Punta Cana in der Dominikanischen Republik. Die Flugpreise sind relativ günstig, weshalb man auch im Winter für kurze Zeit in die Ferne reisen kann. Für den Sommer können wir bislang nur Prognosen abgeben. Hier scheint es, dass die europäischen Destinationen wieder sehr gefragt sein werden: Spanien, Italien, Portugal oder Griechenland. Aber auch Kanada und die USA sind beliebt.

Top-Destinationen Winter 2017/2018 (Stand Juli 2017)

1.

Malediven

2.

Kanarische Insel

3.

Dominikanische Republik

Top-Destinationen Sommer 2018 (Stand Juli 2017)

1.

Spanien

2.

USA/Kanada

3.

Griechenland

Was waren die beliebtesten Ziele 2017?
Die drei Top-Ziele in diesem Sommer waren Kreta, Mallorca und Gran Canaria. Vor allem die Kanarischen Inseln wurden während der Sommerferien noch gerne last minute gebucht. Die Ziele im Winter variierten nur leicht im Vergleich mit jenen für das kommende Jahr. Die Kanarischen Inseln waren sehr gefragt, dicht gefolgt von der Karibik und dem Indischen Ozean.

Wie haben sich die Reiseziele über die Jahre entwickelt?
Es gibt die klassischen Feriendestinationen wie beispielsweise Spanien oder Italien, die sind jedes Jahr dabei. Bei den Städtereisen, die vor allem im Frühjahr gebucht werden, stellen wir eine Verlagerung von den grossen Klassikern wie Paris oder London zu kleineren Alternativen fest, wie beispielsweise Wien oder Venedig. Selbstverständlich spielt auch die Sicherheitslage im Ferienland eine Rolle. Während vor Kurzem noch Istanbul und die Türkei als Sehnsuchtsorte galten, laufen diese Ziele derzeit gar nicht gut. Insgesamt stellen wir einen Rückgang bei Reisen in den arabischen Raum fest.

Wander-, Stadt- oder Strandferien: Was mögen die Schweizer besonders gern?
Reisen ist sehr individuell und jeder hat eigene Präferenzen – auch wenn man den Schweizern einen gewissen Hang zur Aktivität nachsagt. Was sich sicherlich beobachten lässt, ist, dass es den Schweizern gut geht und sie fürs Reisen gern Geld ausgeben. Im internationalen Vergleich ist das Niveau der gebuchten Unterkünfte höher, was dafür spricht, dass Schweizer bestimmte Ansprüche an Qualität haben und sich diese auch etwas kosten lassen.

Welche Unterschiede gibt es bei Jung und Alt in puncto Reisezielen?
Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die sogenannten «Golden Agers», jene Altersgruppe über 50 Jahre, über mehr finanzielle Mittel verfügen – und natürlich auch über mehr Zeit. Sie buchen eher eine mehrwöchige, exklusive Kreuzfahrt als ein Berufseinsteiger. Junge Familien wählen bei uns eher eine Pauschalreise statt einer teuren Expedition. Die bevorzugte Wahl des Transportmittels ist allerdings bei allen Altersgruppen gleich: Das Flugzeug bleibt die beliebteste Reiseform.

Marcel Schlatter ist Kommunikationschef bei DER Touristik Suisse, ehemals Kuoni Reisen AG. Mit den Marken Kuoni, Helvetic Tours sowie zehn Spezialistenmarken verfügt DER Touristik Suisse nicht nur über ein vielfältiges Angebot an Badeferien in hochwertigen Hotels, sondern auch über Schiffsreisen weltweit, Städtereisen, Rundreisen sowie Individualreisen. Dies in Skandinavien, Arabien, Nordamerika, Südamerika, Afrika, Asien, Australien/Ozeanien und im Indischen Ozean.

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