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Ihre Checkliste für den unbeschwerten Gang in die Natur

Foto: Getty Images / 17.08.2021

Der Sommer hat seinen Höhepunkt überschritten, vorbei ist er noch lange nicht. Nun kommt für viele die beste Zeit des Jahres. Der Spätsommer ist die ideale «Jahreszeit» für fast jede Aktivität draussen in der Natur. Ob Wandern, Biken oder Trailrunning, wir haben uns schlaugemacht und zeigen, worauf es ankommt. Checkliste inklusive!

Für sportliche Anstrengungen ist es im Hochsommer oft zu heiss! Wenn die Tage wieder etwas kühler werden, kommt für viele die schönste und aktivste Zeit des Jahres – denn vor allem Outdooraktivitäten sind dann am attraktivsten. Ob Sie gerne wandern, auf eine Velotour gehen, biken oder gar Trailrunning betreiben, im Spätsommer sind die Temperaturen wieder angenehm mild und die Natur lockt zu allerlei Unternehmungen.
 
Vorbereitung ist das A und O
Die Möglichkeiten, sich im Freien auszutoben, sind vielseitig, und egal, ob zu Fuss oder auf dem Velo, es gibt für Gelegenheitswanderer ebenso passende Routen wie für passionierte Vielbiker. Am einfachsten ist es natürlich, sich einer Gruppe anzuschliessen oder eine Routenempfehlung zu bekommen. Wollen Sie die Planung und Organisation selbst übernehmen, gibt es heute eine Vielzahl Apps, die nicht nur inspirieren, sondern gleich auch bei der Planung unterstützen.

Die besten Apps für Ihr Outdoorabenteuer

Komoot – Fahrrad- und Wander-App
Komoot hat alles für den perfekten Spätsommer. Wählen Sie die Sportart und schauen Sie sich empfohlene Routen an oder planen Sie gleich eine eigene mit der App. Für Ihre Radtour, Wanderung oder Laufstrecke. Lassen Sie sich durch Empfehlungen der Community inspirieren.
 

Outdooractive: Wandern und Rad
Die Outdooractive App ist ein idealer Begleiter beim Wandern, Radfahren, Bergsteigen und bei anderen Outdooraktivitäten. Mit der App finden Sie Touren in der Schweiz und weltweit und Sie können kinderleicht eigene Routen planen. Moderne Vektorkarten liefern Ihnen präzise Infos über Wanderwege, Radwege und Schutzgebiete.

Bergfex Touren & GPS Tracking
Bergfex Touren & GPS Tracking ist die All-in-one-App für alle Ihre Outdooraktivitäten – egal, ob fürs Laufen, Wandern, Walken, Radfahren, für Skitouren, Nordic Walking ...

Ortovox Bergtouren
Wenn Sie Bergsportler sind, ist das die richtige App. Sie ist vollgepackt mit unzähligen Bergtouren, topografischen Karten und nützlichen Tools und Sicherheitstutorials. Grundlage der App bildet eine zoombare, topografische Outdoorkarte, die online sowie offline verfügbar ist und je nach Jahreszeit unterschiedlich dargestellt wird.

AllTrails: Wandern und Radfahren
Finden Sie mit dieser App Routen zum Wandern, Laufen oder Fahrradfahren auf all Ihren Ausflügen. Erkunden Sie ausgewählte Wanderkarten, inklusive Bewertungen und Fotos, erstellt von anderen Anwendern. Finden Sie einen hunde- oder kinderfreundlichen Trail oder gehen Sie auf die Mountainbiketour, von der Sie schon lange geträumt haben.

SchweizMobil
SchweizMobil ist die Schweizer Standard-App für alle, die draussen unterwegs sind. Sie finden darin die swisstopo-Landeskarten bis zum Massstab 1:10 000, 32 000 km signalisierte Langsamverkehrsrouten, 60 000 km signalisiertes Wanderwegnetz, öV-Haltestellen, die mit dem SBB-Fahrplan verknüpft sind, und darüber hinaus 4500 Points of Interest.

Wenn die Tour steht und so weit geplant ist, sollten Sie die Zeit nutzen, Ihre Ausrüstung zu checken und eventuell zu ergänzen. Über das Bonusprogramm surprize können Sie übrigens Ihre Punkte in Gutscheine von Partnern im Bereich Outdoor eintauschen. Transa, Jack Wolfskin und Ochsner Sport helfen Ihnen gerne dabei, Ihre Ausrüstung zu vervollständigen.

Ausrüstungs-Checkliste für die nächste Tour
 
Wandern
•              Wanderschuhe, Wanderhose, Funktionsshirt, Fleecejacke, Wandersocken, Funktionsunterwäsche
•              Wanderrucksack und dazu passende Regenhülle
•              Regenjacke, Regenhose, T-Shirt zum Wechseln, Isolationsjacke
•              Kopfbedeckung, Kappe oder Stirnband, Sonnenbrille 
•              Evtl. Mütze und Handschuhe, evtl. verstellbare Wanderstöcke
Technik und Orientierung
•              Topografisches Kartenmaterial (analog oder digital)
•              Aufgeladenes Handy, evtl. Powerbank (Navigationsapps sind energieintensiv)
•                              Stirnlampe (wenn Sie früh am Morgen oder nach Sonnenuntergang unterwegs sind)
•              Fernglas (zur Tierbeobachtung)
•              Evtl. GPS-Gerät oder GPS-Uhr
Verpflegung, Erste Hilfe, Sonstiges
•              Trinkflasche (vor allem auf hochalpinen Touren ohne Nachfüllmöglichkeiten mind. 1,5 Liter),
•              Erste-Hilfe-Set, Blasenpflaster, Sonnencreme
•              Identitätskarte, Kreditkarte, etwas Bargeld
•              Taschenmesser, Feuerzeug
•              Abfallsack, tragbarer Aschenbecher (für Raucher)
•              Hygienemaske für Anreise, Bergbahnen oder Restaurant
 
Velo- oder Mountainbiketour
•              Fahrrad oder Mountainbike, Helm und Fahrradhandschuhe, (Fahrrad-)Schuhe
•              Gepolsterte Fahrradunterhose, Shorts, Fahrradtrikot, Fahrradsocken, evtl. Funktionsshirt
•              Windstopper, Armlinge und Beinlinge
•              Bikerucksack (ca. 20 Liter Packvolumen), Regenhülle für den Rucksack
•              Regenjacke, Wechseltrikot
•              Halsschlauch (Kopfbedeckung und Halstuch in einem), Sonnenbrille/Fahrradbrille 
•              Evtl. Protektoren
Technik und Orientierung
•              Topografisches Kartenmaterial (analog oder digital)
•              Aufgeladenes Handy, evtl. Powerbank (Navigationsapps sind energieintensiv)
•              Reparaturset (Schlauch, Flickset, kleines Werkzeug), kleine Pumpe
•              Beleuchtung für Bike und/oder Stirnlampe
•              Evtl. GPS-Gerät oder GPS-Uhr
•              Evtl. kleines Fahrradschloss
Verpflegung, Erste Hilfe, Sonstiges
•              Fahrradtrinkflasche oder Trinkblase, Verpflegung inkl. Energieriegel
•              Erste-Hilfe-Set, Blasenpflaster, Sonnencreme
•              Identitätskarte, Kreditkarte, etwas Bargeld
•              Taschenmesser, Feuerzeug
•              Abfallsack, tragbarer Aschenbecher (für Raucher)
•              Hygienemaske für Anreise, Bergbahnen oder Restaurant
 

Wenn Sie alles zusammenhaben, steht der Wanderung oder der Velotour nichts mehr im Weg – etwas Wetterglück vorausgesetzt. Wenn Sie draussen ein paar wenige Regeln beachten, wird der Outdoortag in bester Erinnerung bleiben und Natur und Umwelt werden dankbar sein.

Verhaltensregeln draussen in der Natur
 
Gebote und Verbote beachten
Markierungen von Wanderwegen und andere offizielle Beschilderungen sollten Sie unbedingt beachten und ihnen Folge leisten. 
 
Sich leise verhalten
Draussen in der Natur sollten Sie auf laute Musik, zu laute Unterhaltungen und alle unnötigen Geräusche verzichten. So beeinträchtigen Sie die Tierwelt nicht und auch andere Naturliebhaber sind Ihnen dankbar. 
 
Auf den Wegen und Pfaden bleiben
Der einzelne Wanderer oder Biker ist noch kein Problem. Die Menge aber macht bekanntlich das Gift. Zu viele abseits der Wege zerstören die Vegetation, beschleunigen die Erosion und stören die Wildtiere. Die Rückzugsorte vieler Tiere sind oft beschränkt. Wenn Sie auf den markierten Wegen bleiben, lassen Sie den Wildtieren ihren Raum.
 
No Littering – keinen Abfall hinterlassen
Was in der Stadt gilt, ist in der Natur noch wichtiger. Denn Abfall verschmutzt nicht nur Wald, Wiesen und Gewässer, sondern kann für Tiere zu einer echten Gefahr werden. Jedes Jahr verenden Kühe, weil sie ungewollt Teile von Aludosen fressen. Und wer macht schon gerne einen Ausflug zur Müllhalde. Anblick und Geruch verderben da den Spass. Darum: alles wieder mitnehmen und korrekt entsorgen.
 
Pflanzen und Tiere nicht stören
Wenn Sie nach draussen in die Natur gehen, betreten Sie das Reich der Pflanzen und Tiere. Sie sind Gast und sollen sich entsprechend verhalten. Lassen Sie Pflanzen und Tiere in Ruhe und respektieren Sie auch die Landwirtschaftszonen. Mutterkühe können ausserdem sehr gefährlich werden, wenn sie ihre Kälber bedroht sehen.
 
Die anderen respektieren
Die beliebten Destinationen ziehen Biker, Wanderer und andere Outdoor-Enthusiasten gleichermassen an. Da kann es beim Kreuzen oder Überholen auch mal etwas eng werden. Hier ist gegenseitiger Respekt hilfreich. Ein Schritt zur Seite, abbremsen oder zur Seite fahren macht die Begegnung einfacher und bietet auch Gelegenheit für den kurzen Austausch. Oft bekommen Sie so einen Geheimtipp, den Sie nirgends sonst erhalten hätten.

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